Lage: Brühlsche Terrasse, zwischen Ständehaus und Kunstakademie
Bauzeit, Architekt: 1896/97, Hofbaumeister Gustav Fröhlich
Merkmale: heiterer Neobarock-Stil (süddeutscher Rokoko-Stil)
Nutzung: Café und Weinrestaurant (vom Hotel Dresden Hilton betrieben, mit diesem über einen Brückenbau verbunden); ursprünglich: Bibliothek und Kupferstichsammlung des zweitgeborenen Prinzen (daraus ergab sich der Name "Sekundogenitur"), 1931-1945: Galerie Neue Meister
Aus der Geschichte: Vorgängerbau an diesem Ort war die Brühlsche Bibliothek: errichtet von Architekt Johann Christoph Knöffel für Graf Heinrich von Brühl (Staatsminister unter Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen, hatte 1740 das Gelände der späteren Brühlschen Terrasse geschenkt bekommen und hier mehrere Repräsentationsbauten errichten lassen), 1791-1895 von der Kunstakademie genutzt (bevor diese in ihr neues monumentales Gebäude umzog), Februar 1945: Brandzerstörung der Sekundogenitur durch die Bombenangriffe, seit 1964 (seit Abschluss des Wiederaufbaus): Nutzung durch gastronomische Einrichtungen |