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Fürstenzug
![]() Motto am Anfang des Fürstenzuges: "Ein Fürstenstamm, dess Heldenlauf reicht bis zu unsern Tagen, in grauer Vorzeit ging er auf mit unsres Volkes Sagen" ![]() Markgraf Konrad von Meißen (Konrad der Große, reg. 1123-1156) - den Zug der Wettiner anführend, dahinter Markgraf Otto (der Reiche, reg. 1156-1190) und Markgraf Albrecht I. (der Stolze, reg. 1190-1195) Am Anfang des Fürstenzuges fehlen die vor Konrad dem Großen herrschenden ersten Meißner Markgrafen Heinrich I. von Eilenburg (reg. 1089-1103) und Heinrich II. von Eilenburg (reg. 1103-1123), deren Macht noch nicht gefestigt war. ![]() von links nach rechts: Friedrich I. (der Streitbare, reg. 1423-1428, erster Kurfürst von Sachsen), Kurfürst Ernst (reg. 1464-1486, Begründer der Ernestinischen Linie der Wettiner, die dann in Wittenberg residierte), Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige, reg. 1428-1464), Herzog Albrecht (der Beherzte, reg. 1464-1485 gemeinsam mit Ernst, begründete die in Dresden residierende Albertinische Linie der Wettiner, die im Jahr 1547 unter Herzog Moritz die Kurwürde erlangte, unter Kurfürst Moritz und seinem Nachfolger Kurfürst August - nicht mit August dem Starken verwechseln! - entwickelte sich Dresden zu einer prächtigen kurfürstlichen Residenz) ![]() Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke; reg. 1694-1733) und sein Sohn Kurfürst Friedrich August II. (reg. 1733-1763) - mit ihren Namen als Könige von Polen bezeichnet: König August II. und König August III. Abgeschlossen wird der Zug der Wettiner von König Georg, der zwei Jahre lang bis 1904 regierte. Am Ende des Fürstenzuges fehlt König Friedrich August III., der zur Zeit der Gestaltung des Wandbildes noch ein Kind war. Er regierte von 1904 bis zu seiner erzwungenen Abdankung im Jahr 1918 (angeblich mit dem Ausspruch "Nu, dann machd eiern Dregg alleene"), dem Ende der sächsischen Monarchie. ![]() "Nachhut": zwei Studenten und ein Schüler (vertreten die 1409 gegründete Landes-Universität Leipzig, die Technische Hochschule Dresden und die im Jahr 1300 erstmals erwähnte Dresdner Kreuzschule), Architekt Georg Hermann Nicolai (ein Nachfolger Sempers; auf dem Bild mit steifem Hut), die Maler Peschel und Hübner (waren am Entwurf des Fürstenzuges beteiligt), die Bildhauer Schilling und Hähnel, der Maler Ludwig Richter (aus dem Bild herausschauend), Oberbibliothekar Dr. Förstemann (Interpret der Dresdner Maya-Handschrift), Geheimrat Wiesner (Dezernent der Schönen Künste im sächsischen Kultusministerium), Prof. von Weißenbach (kunstwissenschaftlicher Berater für den Fürstenzug), die Maurer Kern und Pietsch (die beiden Helfer von Wilhelm Walther) und am Ende der Schöpfer des Fürstenzuges Wilhelm Walther selbst (aus dem Bild herausschauend) Motto am Ende des Fürstenzuges: "Du alter Stamm, sei stets erneut in edler Fürsten Reihe, wie alle Zeit dein Volk dir weiht die alte deutsche Treue" (diese währte dann allerdings nur bis 1918) nach oben ![]() |