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Botanischer Garten (eine Einrichtung der Technischen Universität Dresden)
Lage: Stübelallee 2, im Nordwesten des Großen Gartens
Entstehungzeit: 1889-1893 (aus der Innenstadt an diesen Ort verlegt)
Merkmale: ca. 10.000 Pflanzenarten verschiedener Klimazonen in geografisch gegliederten Freilandanlagen und drei Schaugewächshäusern mit Tropengewächsen, Orchideen und Kakteen (darunter ein fünfteiliges Gewächshaus für Warm- und Kalthauspflanzen und seit 1907 das Victoria-Regia-Haus), zu den Attraktionen gehört die in Mexiko beheimatete "Königin der Nacht" (Selenicereus grandiflorus) im Sukkulentenhaus (blüht jährlich nur einmal kurz im Juni), außerdem einzigartige Kollektionen von einjährigen Sommerblumen, Pelargonienarten und Nutzpflanzen, genetische und ökologische Abteilungen, spezielle Abteilung mit Nutz-, Gift-, Heil- und Arzneipflanzen
www.tu-dresden.de/bot-garten |
Aus der Geschichte: 1820: Einrichtung eines Botanischen Gartens durch Professor Ludwig Reichenbach, Hofgärtner Carl Adolf Terscheck und dessen Bruder auf der Bastion Mars der ehemaligen Dresdner Stadtfestung (wo sich heute der Vorplatz des Polizeipräsidiums befindet) für die Zwecke der damals im Kurländer Palais eingerichteten Chirurgisch-Medizinischen Akademie, ab 1879: Leitung des Botanischen Gartens durch Oskar Drude (Professor am Botanischen Institut des Polytechnikums, der späteren Technischen Hochschule), 1889: Verlegung auf das ca. 3 ha große Gelände am Großen Garten, seit 1891: botanische Forschungsarbeit von internationalem Ruf, Februar 1945: weitgehende Verwüstung durch die Bombenangriffe, 1950: Eröffnung der teilweise wiederhergestellten Freilandanlagen, danach Wiederaufbau der Verwaltungsgebäude und Gewächshäuser, Rekonstruktion der ursprünglichen Freilandanlagen, Anschluss an die Technische Universität Dresden |

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